Whiskey aus Irland

Irlands raue Küste

Bis heute streiten sich Iren und Schotten darüber, wer den Whisk(e)y erfunden hat. Laut den Iren soll der Schutzpatron St. Patrick die Kunst und das Wissen der Destillation in das Land gebracht haben.

 

Irische Mönche brannten bereits im 6. Jahrhundert Whiskey, das uisce beatha oder Wasser des Lebens. Sie bemerkten, dass man das Wasser, das ursprünglich nur als Parfüm und Medizin gedacht war, auch trinken konnte. Über viele Jahre hinweg verfeinerten sie die Rezeptur des Whiskeys, bis er seinen heutigen Geschmack erlangte.

 

Bis heute gibt es in Irland über 30 aktive Whiskeydestillerien. Zu den berühmtesten gehören die IDG, die Kilbeggan Distillery und die Tullamore Dew Distillery.

 

Irischer Whiskey wird dreifach destilliert, die gemälzte Gerste wird nicht über Torffeuer gedarrt. Diesem Vorgang hat er seinen milden Geschmack zu verdanken. Er muss mindestens drei Jahre in Eichenfässern lagern.

 

Unterarten irischen Whiskeys sind Grain Whiskey, der ausschliesslich zum Mischen verwendet wird, Blended Whiskey, einer Komposition aus Grain und Single Malt Whiskey, und Malt Whiskey. Dieser stammt nur aus einer einzigen Brennerei, ausserdem darf er nur aus gemälzter Gerste hergestellt werden. Sehr selten ist der Greenore Whiskey (ein Grain Whiskey), da es besonderes Können für seine Herstellung erfordert.

 

Beliebt sind auch die Blended Whiskeys Crested Ten, Inishowen und Jameson. Bekannte Single Malts sind Bushmills Malt, Connemara, der jedoch getorft ist und nur zweifach destilliert wird, und Locke's 8 Year Old.