Whiskey aus Amerika

Skyline von New York mit Freiheitsstatue

Es waren die Schotten und Iren, die den Whisk(e)y nach Amerika brachten. Während der grossen Einwanderungswelle in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts fanden sie die besten Voraussetzungen, um ein Stück Heimat ins Land zu bringen. Da jedoch keine Gerste gedieh, mussten sie auf Roggen und Weizen zurückgreifen. Daraus entstand Whiskey aus Roggen, Rye Whiskey, der damals auch zum Handel von Gütern genutzt wurde.

 

1794 erliess George Washington eine Steuer auf Whiskey. Die Siedler nahmen diese nicht hin. Es kam in Pennsylvania zur Rebellion, die von einer 13.000 Mann starken Armee niedergeschlagen wurde. Daraufhin zogen sie weiter in den Westen, in die Staaten Kentucky und Tennessee, die auch heute noch die Hochburgen des amerikanischen Whiskeys sind.

 

Die wohl bekannteste Variante ist der Bourbon Whiskey, der aus mindestens 51 % und höchstens 80 % Mais besteht. Er reift etwa zwei Jahre in ausgebrannten Eichenfässern. Die bekanntesten Destillerien sind Buffalo Trace und Jim Beam.

 

Charakteristisch ähnlich wie Bourbon ist auch Tennessee Whiskey, der Unterschied liegt im Filterverfahren. Er wird durch eine dicke Schicht Holzkohle aus Zuckerahorn gefiltert, die ihm seinen milden Geschmack verleiht. Hergestellt wird er von Marken wie George Dickel oder Jack Daniels.

 

Eine weitere bekannte Sorte ist der Rye Whiskey, der mit mindestens 51 % Roggen gemaischt wird. Der geringe Anteil an natürlichem Zucker verleiht ihm seinen kräftigen Geschmack. Typisch amerikanische Ryes sind Knob Creek oder Bulleit Rye.