Kanada

Irlands raue Küste

Belegt ist die Geschichte des kanadischen Whiskys seit dem Jahr 1796, zu dieser Zeit soll in Manitoba die erste Whiskydestillerie eröffnet haben. Als im späten 19. Jahrhundert zahlreiche Schotten und Iren ins Land kamen, wurden zahlreiche weitere Destillerien im ganzen Land gegründet. Bis zu 200 Whiskybrennereien waren einst in Kanada ansässig. Mit der Prohibition in den USA brach jedoch auch der kanadische Whiskymarkt zusammen. Einige wenige Destillerien sind heute übriggeblieben.

 

Kanadische Whiskys sind im allgemeinen Blends, die Destillate aus verschiedenen Getreidearten wie Mais, Roggen, Weizen oder Gerste vereinen. Sie zeichnen sich durch einen weichen und gefälligen Charakter aus. Single-Malt-Whiskys sind in Kanada sehr selten. Auch wenn viele kanadische Whiskys als Rye-Whisky bezeichnet werden, werden diese kaum in reiner Form abgefüllt. Denn auch wenn kein Roggen enthalten ist, darf Whisky den Namen "Canadian Rye" tragen.

 

Für kanadische Whiskys gilt eine Mindestlagerdauer von drei Jahren; die meisten kanadischen Whisky-Sorten reifen etwa sechs Jahre lang. Kanadischer Whisky muss einen Mindestalkoholgehalt von 40 Prozent aufweisen und darf mit bis zu zwei Prozent Sherry, Fruchtsaft oder Obstwein verfeinert werden.


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